WeeklyTalk #157
KI in der Software-Entwicklung – Fluch oder Segen?
In dieser Folge sprechen wir mit Timo über den Einsatz von KI in der Software-Entwicklung – und warum er das Ganze kritischer sieht.
In dieser Folge sprechen wir mit Timo über den Einsatz von KI in der Software-Entwicklung – und warum er das Ganze kritischer sieht, als man es in Zeiten der KI-Euphorie vielleicht erwarten würde. Seine These: Die Zeit, die man in einen guten Prompt investiert, kann man genauso gut ins eigene Denken investieren und den Code gleich selbst schreiben. Dazu kommt eine schleichende Gefahr: Wer Code nicht mehr selbst schreibt, verlernt irgendwann, KI-generierten Code überhaupt noch beurteilen zu können. Eine Folge für alle, die sich fragen, wo das sinnvolle Werkzeug aufhört und die gefährliche Krücke anfängt.
00:00:00 - Einleitung: KI-Euphorie vs. kritische Distanz
00:00:13 - Die These: Prompting-Zeit vs. Denkzeit
00:01:10 - Herausforderung: Kontext und Codebasis vermitteln
00:01:54 - Unterschiede zwischen erfahrenen Entwicklern und Junioren
00:02:49 - Der Teufelskreis der KI-Fehlersuche
00:03:51 - KI als Ideengenerator und das Problem veralteter Trainingsdaten
00:04:30 - Praxisbeispiel: Wenn die KI bei Bibliotheks-Versionen halluziniert
00:09:24 - Wie KI-Systeme Informationen beschaffen (RAG & Agenten)
00:10:24 - Kritik an KI für 'unliebsame' Routineaufgaben
00:11:52 - Code-Reviews und die Erkennbarkeit von KI-Code
00:13:08 - Der 'Taschenrechner-Effekt' und die Verlagerung von Skillsets
00:14:51 - Gefahren von Abhängigkeiten und Modell-Bias
00:15:13 - Rat an junge Entwickler: Verstehen statt Kopieren
00:16:25 - Fazit: Verantwortung für Architektur und Qualität behalten
12. Februar 2026